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Kultur im Gespräch

Eine kulturpolitische Veranstaltungsreihe des Kulturforums und des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen

Das Kulturforum Braunschweig, ein Netzwerk der Braunschweiger Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft, führt in Kooperation mit dem Haus der Braunschweigischen Stiftungen eine Reihe von Veranstaltungen durch, die sich mit den kulturpolitischen Rahmenbedingungen und den aktuellen Fragestellungen auseinandersetzen.

Die Reihe will mit den kulturellen Angeboten der Einrichtungen und Künstler*innen, die Vielfalt und Wirkung auf das Gemeinwesen sichtbar machen und sich mit den Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung auseinandersetzen.

In einer bunten Mischung aus Kultur, Vorträgen und Diskussion sollen diese Themen aufgezeigt und besprochen werden.

Flyer zum Download 

 

Das Netzerk Kulturforum ist ein Zusammenschluss folgender Organisationen in freier Trägerschaft:

Radio Okerwelle -Trägergemeinschaft für das Bürgerinnen und Bürgerradio Radio Okerwelle e.V.

die DRK  KaufBar

Arbeitskreis Andere Geschichte e.V.

TPZ. Theaterpädagogisches Zentrum ür Braunschweig und die Region

Theater Fadenschein e.V.

Museum für Photographie Braunschweig e.V.

Brunsviga - Kultur- und Kommunikationszentrum e.V.

Internationales Filmfest Braunschweig e.V.

Jugendkunstschule Buntich e.V.

Kunsthaus BBK / Bildenden Künstlerinnen und Künstler e.V.

LOT-Theater e.V.

Haus der Kulturen Braunschweig e.V.

Programmübersicht - Flyer

Vortrag: Anforderungen des gesellschaftlichen Wandels an Kultureinrichtungen im urbanen und ländlichen Raum

23.10.2019 – 19.00 Uhr
Haus der Braunschweigischen Stiftungen – Löwenwall 16, 38100 BS

Die Gesellschaft wandelt sich rasant. Globalisierung, Digitalisierung, Migration, die Überalterung der klassischen Kulturbesucher*innen, gesellschaftliche Herausforderungen wie Rechtsradikalismus, Populismus und Demokratiefeindlichkeit sind nur einige der Themen. Welche Aufgaben stellen sich für Kultureinrichtungen? Wie kann reagiert werden?

Anmeldung erforderlich unter:

https://das-haus-der-braunschweigischen-stiftungen.de/veranstaltung/anforderungen-des-gesellschaftlichen-wandels-an-kultureinrichtungen-im-urbanen-und-laendlichen-raum/

Daniela Koß ist als Kulturwissenschaftlerin M.A. seit 2010 bei der Stiftung Niedersachsen tätig und verantwortlich für den Förderbereich Theater und Soziokultur. In ihrer Arbeit berät sie zahlreiche Akteure und konzipiert und betreut innovative Förderprogramme. Dazu gehören sozioK_change, ein Programm, das Transformationsprozesse in der Soziokultur begleitet und auch das Festival Freier Theater „Best OFF“, das unter ihrer Leitung alle zwei Jahre die besten Inszenierungen der niedersächsischen Szene zeigt. Neben zahlreichen Vorträgen und Artikeln wurde 2015 unter ihrer Federführung das Handbuch Soziokultur und 2017 in Zusammenarbeit mit Prof. Wolfgang Schneider und Beate Kegler die Publikation über Entwicklungen in ländlichen Räumen Vital Village veröffentlicht.

 

Eine etwas andere Podiumsdiskussion gewürzt und moderiert von der Göttinger Comedy Company über: Mit ´ner Prise Kultur! Kulturentwicklungsplanung in Braunschweig

9.12.2019 – 19.00 Uhr
Kulturzentrum Brunsviga – Karlstr. 35, 38106 Braunschweig

Aktuell erarbeitet die Stadt Braunschweig einen Kulturentwicklungsplan. Wie sind die Vorstellungen und Wünsche der Kulturschaffenden und der Einrichtungen? Wo drückt der Schuh, welche Fragen müssen angefasst und gelöst werden? In Drei Runden präsentieren Vertreter*innen der Kultureinrichtungen und der jungen kreativen Kulturszene ihre Wünsche und Vorstellungen zum Kulturentwicklungsplan. Die einzelnen Gesprächsrunden werden von der Göttinger Comedy Company, einem höchst lebendigen Impro Theater, moderiert und künstlerisch präsentiert.

https://www.brunsviga-kulturzentrum.de/de/home.html

Die Comedy-Company aus Göttingen
Kein vorgefertigter Text, keine Absprachen untereinander und ein Publikum, das entscheidet, was auf der Bühne geschieht – das ist echtes Improtheater.
Lachen bis der Arzt kommt? Witz mit Intellekt? Humor ganz nach Ihrem Geschmack? – In Sachen Impro-Comedy macht der Comedy-Company keiner etwas vor.

 

Vortrag und Diskussion zum Thema: „Kultur für Alle von Allen! Ein Konzept mit Perspektive?

28.1.2020 – 19.00 Uhr
Haus der Braunschweigischen Stiftungen – Löwenwall 16, 38100 BS

Kultur für Alle hat die letzten 30 bis 40 Jahre der Kulturpolitik bestimmt, zunächst als Reformbegriff für ein neues erweitertes Kulturverständnis, dann als gängige Grundlage für kulturpolitisches Handeln. Ist es aber noch ein brauchbares Konzept für das 21. Jahrhundert, welches uns vor gewaltige Umbrüche und gesellschaftliche Herausforderungen stellt? Braucht es andere Antworten?

Anmeldung erforderlich unter:
https://das-haus-der-braunschweigischen-stiftungen.de/ 

Dr. Norbert Sievers, *1954, Studium: Soziologie und Pädagogik; seit 1982 Geschäftsführer, ab 2013 (bis 2017) Hauptgeschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. sowie Leiter deren Instituts für Kulturpolitik seit 2012; Arbeitsschwerpunkte mit Veröffentlichungen: Kulturpolitische Bundeskongresse, Kulturpolitik/Kulturförderung in NRW, Soziokultur, Systematik der Kulturpolitik, Netzwerkarbeit/Verbandsarbeit.

 

ABGEFÄRBT – ein Dokumentarfilm über Kultur und Stadtentwicklung am Beispiel des Stadtteils Freiimfelde in Halle

19.3.2020 – 19.00 Uhr
Universum Filmtheater – Neue Str. 8, 38100 Braunschweig

Verlassen, vernachlässigt und vergessen. Das Hallenser Freiimfelde war noch bis vor wenigen Jahren der Stadtteil in Deutschland mit dem größten Leerstand. Mittlerweile ist der Stadtteil zum Experimentierfeld neuer Ansätze in der Stadtentwicklung geworden. ABGEFÄRBT lässt Akteure zu Wort kommen und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen von Bürgerbeteiligung angesichts der aktuellen Debatten um Zwischennutzung, Sanierung und Aufwertung innerstädtischer Wohn- und Lebensräume.
Kultur ist das neu entdeckte Instrument, um Stadtentwicklungsprozesse positiv umzusetzen. Stichworte sind Zwischenraumnutzung, Leerstandsmanagement und Kreativviertel.

https://www.universum-filmtheater.de/

Im Anschluss an den Film sollen Vertreter*innen der Stadt und der Kulturschaffenden Beispiele für Braunschweig vorstellen und Stellung zum Film nehmen.

 

Eine Zensur findet nicht statt!

23.4.2020 – 19.00 Uhr
Haus der Kulturen – Am Nordbahnhof 1A, 38106 Braunschweig

Ein Chanson- und Kabarettprogramm von und mit Gisa Flake &Gästen zum Thema Zensur in der Kunst.

Die Gedanken sind frei – Kultur auch!! Ist das so? Unsere Geschichte lehrt etwas anderes, wie gehen wir heute damit um? Darf Kultur zensiert werden?

Die in Braunschweig geborene und in Berlin lebende Schauspielerin und Sängerin Gisa Flake präsentiert Auszüge aus ihrem Programm, dass sich auf unterhaltsame und gleichzeitig zum Nachdenken anregende Art mit dieser Frage auseinandersetzt. Mit Gästen soll anschließend über Zensur in Kunst/Kultur diskutiert werden.

http://www.hdk-bs.de/

Gisa Flake
Die gebürtige Braunschweigerin wurde 1985 geboren und stand in ihrer Jugend bereits auf der Kabarettbühne. 2009 gewann sie den 1. Platz beim Bundeswettbewerb Gesang/ Chanson. In diesem Jahr gab sie auch ihr Filmdebüt in Michael Herbigs Film „Wickie und die starken Männer", in dem sie als Ehefrau von Tjure auftrat.

 

Vortrag und Diskussion zum Thema: Times are changing – Herausforderungen an die Kulturpolitik einer Großstadt

24.6.2020 – 19.00 Uhr
Haus der Braunschweigischen Stiftungen – Löwenwall 16, 38100 BS

Die Kulturpolitik einer Großstadt muss für die Einwohner*innen und Besucher*innen ein breites Kulturangebot für alle Bevölkerungsschichten und in seiner gesamten Vielfalt sicherstellen.
Dazu ist die Kunst- und Kulturszene zu fördern und gute Rahmenbedingungen für die Kreativschaffenden zusichern. Das sind heute nicht mehr allein die großen Überschriften für die Kulturpolitik einer Stadt. Der gesellschaftliche Wandel macht auch vor der Kultur nicht Halt und stellt alle Akteure vor besondere Herausforderungen.
Was sind die wesentlichen Fragen vor denen die Verantwortlichen stehen und gibt es dazu klare Antworten?

Anmeldung erforderlich unter:
https://das-haus-der-braunschweigischen-stiftungen.de/ 

Dr. Tobias J. Knoblich studierte Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er war Referent im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie Geschäftsführer des Landesverbandes Soziokultur Sachsen. Seit Februar 2019 ist er Beigeordneter für Kultur und Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Erfurt. Er ist Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.

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